Binärdaten — Datenrettung im eigenen Reinraumlabor in Frankfurt (Symbolbild)
Datenrettung · Frankfurt-Sachsenhausen

Daten weg? Wir holen sie zurück.

Festplatte, SSD, Speicherkarte oder Smartphone — wir retten Ihre Daten im hauseigenen Reinraum in Frankfurt. Kein Weiterversand, kein Ausland. Die Diagnose sagt Ihnen, was möglich ist.

✓ Hauseigener Reinraum✓ Keine AuslagerungDRP-Mitglied seit 2022
Transparent & fair

Unsere Diagnose-Tarife.

Sie bestimmen das Tempo. Hin- und Rückversand sind in jedem Tarif enthalten — ab Standard holen wir bei Ihnen ab. Und immer erhalten Sie einen schriftlichen Kostenvoranschlag, bevor wir mit der Rettung beginnen.

Economy

0 €

kostenlose Diagnose

Diagnose
ca. 5 Werktage
Nach der Freigabe
Reguläre Reihenfolge
Rückmeldung
Per E-Mail

Schriftlicher Kostenvoranschlag · kostenloser Hin- und Rückversand

Empfohlen

Standard

99 €

inkl. MwSt. · je Datenträger

Diagnose
in 2 Werktagen
Nach der Freigabe
Bevorzugt eingeplant
Rückmeldung
E-Mail und Rückruf

Schriftlicher Kostenvoranschlag · kostenlose Abholung und Rückversand

Emergency

249 €

inkl. MwSt. · je Datenträger

Diagnose
am nächsten Werktag
Nach der Freigabe
Wird vorgezogen
Rückmeldung
Fester Ansprechpartner

Schriftlicher Kostenvoranschlag · Express-Abholung und -Rückversand. Eingang bis 12 Uhr: Diagnose noch am selben Werktag.

Die Economy-Diagnose ist kostenlos. Bei Standard und Emergency fällt die Diagnosegebühr auch dann an, wenn Sie den Kostenvoranschlag ablehnen — sie wird nicht mit einer späteren Datenrettung verrechnet. So oder so entscheiden Sie nach dem Angebot frei, ob wir weitermachen.

Was macht Ihr Datenträger?

Vom Symptom zur Ursache.

Niemand sucht nach einem Fehlerbild. Man hört ein Geräusch oder liest eine Meldung — und die drängendste Frage lautet: Darf ich das Gerät noch einmal einschalten? Meistens lautet die Antwort nein.

  • Symptom

    Klackt oder tickt im Takt

    Wahrscheinliche Ursache

    Der Lesekopf findet seine Spur nicht mehr und wird immer wieder in die Ausgangsposition zurückgefahren. Typisch nach einem Sturz, aber auch bei Verschleiß am Kopfstapel.

    Was jetzt zu tun ist

    Sofort ausschalten und ausgesteckt lassen. Jeder weitere Startversuch fährt die Köpfe erneut über die Magnetscheibe — aus einem Kopfschaden wird so ein Oberflächenschaden.

    Festplatte →
  • Symptom

    Piept, brummt, läuft nicht an

    Wahrscheinliche Ursache

    Die Köpfe haften auf der Magnetscheibe oder der Spindelmotor blockiert. Der Antrieb versucht loszudrehen und schafft es nicht.

    Was jetzt zu tun ist

    Strom weg. Nicht schütteln, nicht klopfen, nicht einfrieren — die Köpfe lassen sich nur unter Sicht und mit Werkzeug von der Oberfläche lösen.

    Festplatte →
  • Symptom

    Schleift oder kratzt

    Wahrscheinliche Ursache

    Kopfcrash: Der Kopf berührt die Magnetschicht und trägt sie ab. Der Abrieb verteilt sich im Laufwerk und beschädigt weitere Spuren.

    Was jetzt zu tun ist

    Ausschalten, jetzt. Das ist das einzige Fehlerbild, bei dem Sekunden Laufzeit den Unterschied zwischen Rettung und Totalverlust machen.

    Festplatte →
  • Symptom

    Dreht normal, wird aber nicht erkannt

    Wahrscheinliche Ursache

    Meist ist der Firmwarebereich beschädigt — der Teil des Datenträgers, in dem er seine eigene Verwaltung ablegt. Auch ein Defekt auf der Platine sieht von außen so aus.

    Was jetzt zu tun ist

    Keine Reparaturwerkzeuge und keine Initialisierung. Das Laufwerk ist mechanisch in Ordnung; der Zugriff wird von der eigenen Firmware verweigert.

    Festplatte →
  • Symptom

    Falsche Größe oder fremder Modellname

    Wahrscheinliche Ursache

    Der Controller hat seine Übersetzungstabelle verloren und meldet sich mit einer Werkskennung. Bei SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks das häufigste Fehlerbild überhaupt.

    Was jetzt zu tun ist

    Nicht formatieren und nicht initialisieren. Der Speicher ist in aller Regel intakt — es fehlt nur der Weg dorthin.

    SSD →
  • Symptom

    Windows oder macOS will formatieren

    Wahrscheinliche Ursache

    Die Verwaltungsstruktur des Dateisystems ist beschädigt. Das Betriebssystem findet kein gültiges Inhaltsverzeichnis und schlägt deshalb vor, ein neues anzulegen.

    Was jetzt zu tun ist

    Ablehnen und Datenträger abziehen. Die Dateien selbst liegen fast immer noch vollständig da — nur das Verzeichnis fehlt.

    Speicherkarte →
  • Symptom

    Wird heiß, verschwindet nach Sekunden

    Wahrscheinliche Ursache

    Ein Bauteil der Spannungsversorgung hat einen Kurzschluss. Der Datenträger meldet sich noch kurz an und fällt dann ab.

    Was jetzt zu tun ist

    Nicht erneut einstecken. Jeder Anlauf treibt Strom durch das defekte Bauteil und kann benachbarte Leiterbahnen mitnehmen.

    SSD →
  • Symptom

    Nach Sturz oder Wasserkontakt

    Wahrscheinliche Ursache

    Bei Wasser beginnt die Korrosion sofort und läuft unter den Bauteilen weiter, auch wenn außen alles trocken aussieht. Bei Sturz sind Mechanik oder Lötstellen betroffen.

    Was jetzt zu tun ist

    Nicht einschalten, nicht laden, nicht föhnen, nicht in Reis legen. Spannung auf einer feuchten Platine beschleunigt die Zersetzung erheblich.

    Smartphone →
  • Symptom

    Datei gelöscht oder Volume formatiert, Gerät läuft normal

    Wahrscheinliche Ursache

    Logischer Fehler. Bei Festplatten und Speicherkarten liegen die Daten meist noch vollständig vor, bei SSDs und modernen Smartphones häufig nicht mehr.

    Was jetzt zu tun ist

    Ab sofort nichts mehr auf das Medium schreiben — auch keine Rettungssoftware darauf installieren. Jeder Schreibvorgang kann genau die Blöcke treffen, um die es geht.

    Dateisystem oder Rohdaten →
  • Symptom

    NAS meldet „Volume Crashed" oder ein Laufwerk ist ausgefallen

    Wahrscheinliche Ursache

    Mindestens ein Mitglied des Verbunds fehlt, die Redundanz ist aufgebraucht oder die Verwaltungsdaten des Arrays sind beschädigt.

    Was jetzt zu tun ist

    Auf keinen Fall einen Rebuild starten. System herunterfahren, Schachtreihenfolge beschriften, Laufwerke einzeln entnehmen.

    RAID & NAS →
Was wir retten

Fast jeder Datenträger.

Festplatte (HDD)

Logischer Fehler oder physischer Schaden — auch mit Kopfcrash im Reinraum.

SSD

Formatiert, gelöscht oder mit Controller-Defekt.

Speicherkarte

SD, microSD und CF — nach Sturz, Wasser oder Formatierung.

Smartphone

iPhone und Android — auch nach Wasser- oder Elektronikschaden.

USB-Stick

Abgebrochene Stecker, defekte Elektronik, gelöschte Daten.

RAID & NAS

Mehrere Datenträger, ausgefallene Arrays — auf Anfrage.

Datenrettung nach Medium

Details zu deinem Datenträger.

Festplatte / HDD

Hunderttausende Gigabyte haben wir schon von defekten Festplatten gerettet — im eigenen Reinraumlabor in Frankfurt, mit Diagnose vor der Rettung und Freigabe durch Sie.

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SSD

Wir retten Daten von logisch und physisch beschädigten SSDs aller Art — mit Techniken, die weit über gewöhnliche Datenrettungssoftware hinausgehen.

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Speicherkarte

Fotos und Videos tragen oft unersetzliche Erinnerungen. Fällt die Speicherkarte aus, retten wir die Daten — mit Technik weit über Standard-Software hinaus.

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SanDisk

Täglich retten wir Daten von defekten SanDisk SSDs, Flash Drives und Speicherkarten — zuverlässig und kostengünstig.

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Western Digital

Jeden Tag retten wir Daten von defekten Western-Digital-Festplatten, -SSDs und -NAS-Systemen — mit dem nötigen Wissen und der passenden Technologie.

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Smartphone & Tablet

Ein Smartphone, das nicht mehr startet, ist selten ein Smartphone mit zerstörtem Speicher. Meistens fehlt nur der Weg dorthin — und den stellen wir auf der Hauptplatine wieder her.

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USB-Stick & Flash-Laufwerk

Der USB-Stick ist der Datenträger, der am häufigsten mechanisch stirbt — abgeknickt im Notebook, abgerissen in der Tasche. Der Speicher überlebt das fast immer.

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RAID, NAS & Server

Ein RAID verkraftet den Ausfall eines Laufwerks. Was es oft nicht verkraftet, ist der Versuch, sich davon zu erholen. Bitte starten Sie keinen Rebuild.

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Mac & PC

Ein Rechner, der nicht mehr startet, ist kein Rechner mit verlorenen Daten. In den meisten Fällen ist der Speicher unversehrt — nur kommt niemand mehr an ihn heran.

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Verschlüsselte Datenträger

Verschlüsselung schützt Ihre Daten auch vor uns. Das ist kein Mangel, sondern der Sinn der Sache — und es macht die Aufgabenteilung eindeutig: Wir bringen die Hardware zurück, den Schlüssel bringen Sie mit.

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Krypto-Wallet

Wallet von Smartphone, Rechner, Datenträger oder Hardware-Wallet zurückholen — Sie zahlen nur im Erfolgsfall.

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Passware

Passware-Lizenzen

Wir sind Passware-Partner und beschaffen die Entschlüsselungs-Software, mit der wir selbst arbeiten — für Ermittlung, Behörden und Unternehmens-IT.

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So läuft es ab

Was mit Ihrem Datenträger passiert.

Der wichtigste Punkt ist der fünfte: Nach der Sicherung wird ausschließlich mit der Kopie gearbeitet. Das Original wird nicht beschrieben — auch dann nicht, wenn ein Versuch fehlschlägt und wir von vorn beginnen.

  1. 01

    Einsenden oder vorbeibringen

    Online beauftragen und versichert einsenden — Hin- und Rückweg sind in jedem Diagnose-Tarif enthalten. Oder ohne Termin in Frankfurt-Sachsenhausen abgeben.

  2. 02

    Eingang und Sichtprüfung

    Wir erfassen den Datenträger mit Seriennummer, dokumentieren den Zustand bei Ankunft und ordnen ihn Ihrem Auftrag zu. Ab hier bleibt er im Labor.

  3. 03

    Diagnose

    Wir bestimmen das Fehlerbild — Mechanik, Elektronik, Firmware oder Dateisystem — und stellen fest, welcher Weg möglich ist. Verändert wird dabei nichts.

  4. 04

    Kostenvoranschlag und Freigabe

    Sie erhalten schriftlich, was die Rettung kostet und was realistisch zu erwarten ist. Erst mit Ihrer Freigabe geht es weiter.

  5. 05

    Sicherung zuerst, dann Arbeit am Abbild

    Bevor irgendetwas rekonstruiert wird, erstellen wir eine sektorweise Kopie. Alle weiteren Schritte laufen auf dieser Kopie. Das Original wird nicht beschrieben — auch dann nicht, wenn ein Versuch fehlschlägt und wir von vorn beginnen.

  6. 06

    Rückgabe und Löschung

    Die geretteten Daten kommen auf einem Datenträger im Paket oder über einen verschlüsselten Download. Nach Ihrer Empfangsbestätigung löschen wir unsere Arbeitskopien restlos.

Erste Hilfe

Bevor Sie etwas tun.

Fast jeder gut gemeinte Reflex vergrößert den Schaden. Deshalb steht hier nicht nur die Regel, sondern auch der Grund — eine Anweisung ohne Begründung befolgt niemand.

Ausführlich, nach Symptom sortiert →

Unser Labor

In Frankfurt. Nicht ausgelagert.

Jede Datenrettung läuft im eigenen Reinraumlabor in Frankfurt — mit Mikroskopen, Mikrolöttechnik und CT-Scanner. Ihre Daten liegen ausschließlich auf unserem verschlüsselten Server und werden nach der Übergabe restlos gelöscht.

Eingesetzte Technik

PC-3000 / ACE LabCellebrite UFEDOxygen ForensicsPasswareMRT LabApex Tool Lab
Bevor Sie etwas tun

Die Regeln — und warum es sie gibt.

  • Sofort stromlos machen und so lassen.

    Solange ein defekter Datenträger läuft, arbeitet der Schaden weiter. Das ist die einzige Maßnahme, die in jedem Fehlerbild hilft.

  • Nicht wiederholt ein- und ausschalten, um „zu prüfen, ob es wieder geht".

    Bei mechanischem Schaden zieht jeder Startversuch die Köpfe erneut über die Oberfläche. Bei Elektronikschaden treibt jeder Anlauf Strom durch das defekte Bauteil.

  • Kein chkdsk, keine „Datenträgerreparatur", kein fsck.

    Diese Werkzeuge schreiben. Sie bauen die Verwaltungsstruktur auf Grundlage bereits beschädigter Angaben neu auf und überschreiben dabei genau die Verweise, aus denen sich die Dateien sonst noch rekonstruieren ließen.

  • Keine Rettungssoftware auf einem Datenträger, der Geräusche macht, heiß wird oder verschwindet.

    Solche Programme lesen blockweise von vorn nach hinten und halten geschwächte Mechanik stundenlang im Dauerbetrieb. Sie sind für gesunde Hardware mit logischem Fehler gemacht — nicht für defekte.

  • Formatierungsaufforderung niemals bestätigen, nicht initialisieren.

    „Der Datenträger muss formatiert werden" heißt nur, dass das Inhaltsverzeichnis unlesbar ist. Ein Formatieren legt ein neues an — über dem alten.

  • Datenträger nicht selbst öffnen.

    Der Lesekopf einer Festplatte schwebt wenige Nanometer über der Magnetscheibe. Ein Staubkorn ist ein Vielfaches davon. Was in normaler Raumluft geöffnet wird, ist danach in aller Regel schlechter zu retten als vorher.

  • Keine Platine von einem baugleichen Laufwerk aufschrauben.

    Moderne Festplatten speichern ihre individuellen Kalibrierwerte in einem Baustein auf der eigenen Platine. Ohne Übertragung dieser Werte wird das Laufwerk nicht lesbar — und der Firmwarebereich kann zusätzlich Schaden nehmen.

  • Kein Reis, kein Föhn, kein Backofen, kein Einfrieren.

    Bei Wasserschaden ist nicht die Feuchtigkeit das Problem, sondern die Korrosion, die sie auslöst — und die läuft unter Bauteilen und Abschirmblechen weiter, wo weder Reis noch warme Luft hinkommen. Kälte erzeugt beim Auftauen zusätzliches Kondenswasser.

  • Bei RAID und NAS keinen Rebuild starten und keine Laufwerke tauschen.

    Ein Rebuild liest tagelang alle verbliebenen Laufwerke am Stück. Geräte aus derselben Fertigungscharge fallen unter dieser Last gern gemeinsam aus — und die neu berechnete Redundanz überschreibt die alte.

  • Am Smartphone kein Werksreset und kein Firmware-Flash.

    Moderne Geräte verschlüsseln jede Datei einzeln. Ein Zurücksetzen vernichtet das Schlüsselmaterial — die Daten sind danach zwar noch da, aber niemand kann sie mehr lesen.

  • Aufschreiben, was passiert ist.

    Sturzhöhe, Wasserkontakt, Stromausfall, welche Software schon gelaufen ist: Das entscheidet über den Weg, den wir in der Diagnose einschlagen — und darüber, was wir gar nicht erst versuchen.

  • Bei mehreren Laufwerken die Schachtreihenfolge beschriften.

    Die Position im Gehäuse bestimmt die Reihenfolge im Verbund. Ist sie bekannt, verkürzt das die Rekonstruktion erheblich.

  • Prüfen, ob es doch noch eine Sicherung gibt.

    Cloud-Papierkorb, altes Backup-Laufwerk, Fotos auf einem zweiten Gerät. Eine Datenrettung, die nicht nötig ist, ist die beste Datenrettung.

Warum überhaupt ein Reinraum

Weil Staub hier eine Größenordnung zu groß ist.

Der Schreib-Lese-Kopf einer Festplatte berührt die Magnetscheibe nicht. Er schwebt auf einem Luftpolster, das von der Drehbewegung erzeugt wird — der Abstand liegt im einstelligen Nanometerbereich. Zum Vergleich: Ein Rauchpartikel ist einige hundert, ein Staubkorn mehrere tausend Nanometer groß.

Was zwischen Kopf und Scheibe gerät, wird also nicht überflogen, sondern gerammt. Deshalb wird ein Laufwerk, das in normaler Raumluft geöffnet wurde, in aller Regel nicht besser, sondern schlechter — der Schaden entsteht erst beim nächsten Anlauf, wenn der Kopf den Fremdkörper über die Oberfläche schiebt.

Unser Reinraum ist nach ISO 5 ausgelegt — die Klasse, die früher nach US-Standard „Class 100" hieß. Diese Klasse erlaubt höchstens 3.520 Partikel ab einem halben Mikrometer je Kubikmeter Luft. Normale Büroluft liegt um mehrere Größenordnungen darüber.

Ein Reinraum ist kein Prestigeobjekt, sondern die Bedingung dafür, dass ein Kopftausch überhaupt sinnvoll ist. Bei uns steht er im Haus, in Frankfurt — Laufwerke werden nicht weitergereicht und gehen nicht ins Ausland.

Warum ein Reinraum — ausführlich →

  • Kopftausch: Der beschädigte Kopfstapel wird gegen einen passenden aus einem Spenderlaufwerk ersetzt.
  • Platter-Arbeiten: Magnetscheiben werden gereinigt oder — wenn die Mechanik zerstört ist — in ein vorbereitetes Laufwerk überführt.
  • Anschließend wird nicht „weiterbenutzt", sondern ausgelesen: Die Platte läuft nur so lange, wie für das Abbild nötig ist.

Reinraum-Klasse

ISO 5früher „Class 100" nach US-Standard

Höchstens 3.520 Partikel ab 0,5 µm je Kubikmeter Luft. Das ist die Klasse, in der Festplatten geöffnet werden dürfen, ohne dass die Luft selbst zum Schleifmittel wird.

Ehrlich gesagt

Nicht jeder Fall ist zu retten.

Wir nennen keine Erfolgsquote. Sie wäre ohne die Verteilung der Fehlerbilder dahinter wertlos, und sie hilft Ihnen bei Ihrem Datenträger nicht weiter. Was Ihnen weiterhilft: zu wissen, wann der Aufwand von vornherein sinnlos ist.

Gelöscht auf einer SSD

Betriebssysteme melden dem Laufwerk beim Löschen, welche Blöcke frei sind. Der Controller räumt sie im Hintergrund selbstständig ab. Ist das passiert, liefert der Speicher nur noch Nullen — dann gibt es nichts mehr auszulesen.

Werksreset am Smartphone

Aktuelle Geräte verschlüsseln jede Datei einzeln. Ein Zurücksetzen löscht nicht die Daten, sondern das Schlüsselmaterial. Physikalisch ist danach alles noch da und trotzdem unlesbar.

Verschlüsselt ohne Schlüssel

BitLocker, FileVault oder ein gesperrtes Smartphone lassen sich mit Wiederherstellungsschlüssel oder Sperrcode öffnen — ohne nicht. Wir reparieren die Hardware, die Verschlüsselung bleibt Verschlüsselung.

Zerstörtes Sicherheitselement

Ist der Baustein zerstört, der den Schlüssel eines Geräts hält, ist der Schlüssel weg. Das Auslesen des Speichers liefert dann nur noch Chiffrat.

Überschrieben

Wo neue Daten stehen, stehen die alten nicht mehr. Deshalb ist der wichtigste Rat auch der einfachste: den Datenträger nach dem Verlust nicht weiterbenutzen.

Schwer beschädigte Magnetschicht

Wo die Beschichtung großflächig abgetragen ist, gibt es keinen Träger mehr, von dem sich lesen ließe. Häufigste Ursache: eine klackernde Platte, die noch stundenlang weiterlief.

Wenn wir in der Diagnose zu dem Ergebnis kommen, dass nichts oder kaum etwas zu holen ist, sagen wir das — statt einen Kostenvoranschlag zu schreiben, der die Hoffnung teurer macht.
Zum Nachlesen

Wie Datenrettung wirklich funktioniert.

Kein Verkaufstext: die Technik dahinter, in verständlichem Deutsch. Wer versteht, was in seinem Datenträger passiert, trifft die ersten Entscheidungen besser — und die ersten Entscheidungen sind die wichtigsten.

Erste Hilfe

Erste Hilfe bei Datenverlust

Die ersten Minuten entscheiden mehr über eine Datenrettung als alles, was danach im Labor passiert. Nicht weil Eile geboten wäre — sondern weil fast jeder gut gemeinte Reflex den Schaden vergrößert.

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Dateisystem- oder Rohdatenrettung?

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Warum Festplatten nur im Reinraum geöffnet werden

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SSD verstehen

Warum gelöschte Daten auf einer SSD meist wirklich weg sind

Die verbreitetste Fehlannahme in der Datenrettung: „Gelöscht ist nie wirklich gelöscht." Für Festplatten stimmt das oft. Für SSDs stimmt es meistens nicht — und der Grund liegt in der Bauart des Speichers selbst.

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Verschlüsselung und Datenrettung

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Für Unternehmen

Wenn nicht nur Daten auf dem Spiel stehen.

Vertraulichkeitsvereinbarung vor der Annahme, dokumentierte Übergabekette, ein benannter Ansprechpartner statt einer Ticketnummer, verschlüsselte Rückgabe und Löschnachweis. Für Server, RAID-Verbünde und alles, was still gehalten werden muss.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Was kostet die Datenrettung?

Wir arbeiten mit transparenten Fixpreisen nach Fehlerbild — je nach Medium ab 99 €, 299 € oder 499 €; bei Totalschaden individuell. Vor jeder Rettung erhalten Sie einen schriftlichen Kostenvoranschlag und entscheiden frei, ob wir weitermachen.

Zahle ich auch, wenn keine Daten gerettet werden?

Die Economy-Diagnose ist kostenlos — lehnen Sie danach ab, entstehen keine Kosten. Bei Standard und Emergency fällt die Diagnosegebühr (99 € bzw. 249 €) auch bei Ablehnung an; sie wird nicht mit einer späteren Rettung verrechnet. Die eigentliche Datenrettung berechnen wir erst nach Ihrer Freigabe.

Wie lange dauert es?

Die Diagnose dauert je nach Tarif ca. 5 Werktage (Economy), 2 Werktage (Standard) oder einen Werktag (Emergency) — bei Emergency mit Eingang bis 12 Uhr noch am selben Werktag. Wie lange die eigentliche Rettung dauert, hängt vom Fehlerbild ab und steht im Kostenvoranschlag.

Sind meine Daten bei Ihnen sicher?

Ja. Wir arbeiten DSGVO-konform, geben nichts an Dritte weiter und lagern nicht aus. Ihre Daten liegen ausschließlich auf unserem verschlüsselten Server und werden nach der Übergabe restlos gelöscht.

Kann ich den Datenträger einsenden?

Ja. Der Hin- und Rückversand ist in allen Diagnose-Tarifen enthalten; bei Standard und Emergency holen wir den Datenträger bei Ihnen ab. Oder Sie kommen ohne Termin in unser Labor in Frankfurt-Sachsenhausen.

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Verband führender Datenretter

Data Recovery Professionals

Ein weltweiter Zusammenschluss unabhängiger, inhabergeführter Datenrettungsunternehmen. Die Mitglieder tauschen Verfahren aus professioneller Datenrettung, Forensik und Software-Entwicklung aus — bei seltenen Schadensbildern steht damit das Wissen der ganzen Gruppe hinter Ihrem Datenträger.

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Los geht’s

Jede Stunde zählt. Reden wir.

Bringen Sie den Datenträger vorbei oder senden Sie ihn ein. Die Economy-Diagnose ist kostenlos — Sie erfahren, was möglich ist, bevor etwas kostet.

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