Datenrettung Crucial — In Frankfurt. Nicht ausgelagert.
Datenrettung · Crucial

Crucial Datenrettung Wir holen sie zurück.

Ob tragbare X10, MX500 im Desktop oder NVMe-SSD im Notebook: Wir retten Daten von defekten Crucial-Laufwerken — im eigenen Labor in Frankfurt, mit Diagnose vor der Rettung und Ihrer Freigabe, bevor etwas passiert.

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Methoden & Technologie

Speicher aus eigener Fertigung, Controller von vielen

Crucial ist die Endkundenmarke von Micron, einem der wenigen Unternehmen weltweit, die Flash-Speicher selbst herstellen. Die Controller dagegen stammen je nach Baureihe von Silicon Motion, Phison, Marvell oder aus eigener Entwicklung. Für die Datenrettung ist genau das die entscheidende Frage: Welcher Controller sitzt im Laufwerk — und verschlüsselt er, was er speichert?

Häufige Fehlerbilder

Crucial

Ob logisch oder physisch — in den meisten Fällen ist der Speicher noch intakt. Die Diagnose klärt, was genau vorliegt.

Tragbare SSD wird nicht erkannt

X10, X9 oder X6 meldet sich nicht mehr, verschwindet beim Kopieren oder zeigt eine falsche Größe — meist Elektronik oder die interne Verwaltung, selten der Speicher.

Controller & Firmware

MX500, BX500 oder P3 erscheinen nicht mehr im BIOS oder mit fremdem Namen: Der Controller findet seine eigene Verwaltung nicht mehr.

Gelöscht oder formatiert

Versehentlich gelöscht oder formatiert — bei vielen Controllern holen wir die Dateien auch nach TRIM zurück. Laufwerk sofort trennen.

Sturz, Buchse, Kurzschluss

Abgebrochene USB-C-Buchse, Sturzschaden oder Überspannung — Reparatur der Platine unter dem Mikroskop.

Woran erkenne ich, was los ist?

Vom Symptom zur Ursache.

Niemand sucht nach einem Fehlerbild. Man hört ein Geräusch oder liest eine Meldung — und die drängendste Frage lautet: Darf ich das Gerät noch einmal einschalten?

  • Symptom

    Tragbare Crucial-SSD trennt sich ständig und verbindet sich neu

    Wahrscheinliche Ursache

    Zuerst Kabel und Anschluss ausschließen. Bleibt es dabei, steigt meist der Controller aus, sobald er auf beschädigte Verwaltungsdaten zugreift.

    Was jetzt zu tun ist

    Einmal mit einem anderen Kabel direkt am Rechner versuchen. Hilft das nicht: nicht weiter einstecken.

  • Symptom

    Meldet 0 Byte, eine falsche Größe oder eine technische Kennung statt „Crucial"

    Wahrscheinliche Ursache

    Der Controller ist in einen Notmodus gefallen, weil er Firmware oder Übersetzungstabelle nicht laden kann. Der Speicherinhalt ist in aller Regel noch da.

    Was jetzt zu tun ist

    Nicht initialisieren, nicht formatieren, kein Firmware-Update über Storage Executive.

  • Symptom

    MX500 oder BX500 nach Stromausfall nicht mehr erkannt

    Wahrscheinliche Ursache

    Ein unterbrochener Schreibvorgang in der internen Verwaltung oder ein beschädigtes Bauteil der Spannungsversorgung.

    Was jetzt zu tun ist

    Nicht wiederholt einschalten. Rechner aus, Laufwerk einschicken.

  • Symptom

    P3, P5 Plus oder T700 verschwindet im laufenden Betrieb

    Wahrscheinliche Ursache

    NVMe-Laufwerke im M.2-Format sind thermisch stark belastet. Meldet sich der Controller ab und kommt nicht wieder, liegt meist ein Firmware- oder Elektronikfehler vor.

    Was jetzt zu tun ist

    Herunterfahren. Das Laufwerk nicht in einem USB-Gehäuse „testen".

  • Symptom

    Storage Executive meldet geringe Restlebensdauer oder Lesefehler

    Wahrscheinliche Ursache

    Verschlissene Speicherzellen; der Vorrat an Reservezellen geht zur Neige.

    Was jetzt zu tun ist

    Nur die wichtigsten Dateien einmal auf ein anderes Laufwerk kopieren — keine Prüfung, kein Benchmark. Bei Lesefehlern abbrechen.

  • Symptom

    Dateien gelöscht, Laufwerk läuft normal

    Wahrscheinliche Ursache

    Die Daten liegen meist noch im Speicher. Der Controller leert gelöschte Bereiche aber nach und nach im Hintergrund, sobald das Laufwerk Strom hat.

    Was jetzt zu tun ist

    Sofort trennen bzw. ausschalten. Nicht „schnell nachsehen".

Technik dahinter

Warum das so aufwendig ist.

Kein Fachchinesisch um seiner selbst willen — sondern die Gründe, aus denen sich Preis, Dauer und Erfolgsaussicht ergeben.

Tragbare SSDs: kein Laufwerk im Gehäuse

In manchen tragbaren SSDs steckt eine gewöhnliche M.2-SSD hinter einem USB-Adapterchip. Bei X6, X9 Pro, X10 und X10 Pro nicht: Dort spricht ein einziger Controller direkt USB, Speicher und Buchse sitzen auf derselben Platine. Aufschrauben und umstecken funktioniert deshalb nicht — es gibt nichts umzustecken. Der Zugang führt immer über genau diesen Controller.

Verschlüsselung ab Werk

Mehrere Crucial-Laufwerke verschlüsseln alles, was sie speichern, ohne dass jemand etwas einstellt — darunter die MX500 und Teile der BX500-Serie. Die X10 Pro bietet zusätzlich einen Passwortschutz auf Basis von AES-256-Hardwareverschlüsselung. Folge für die Datenrettung: Die Speicherbausteine auszulöten liefert nur Chiffrat. Der Weg führt über die ursprüngliche Elektronik und, wo ein Passwort gesetzt ist, über dieses Passwort.

Micron im Notebook

Viele Notebooks tragen ab Werk SSDs mit Micron-Aufschrift, etwa 2400 oder 2450 im kurzen M.2-Format. Technisch sind das Verwandte der Crucial-Laufwerke — mit einer Besonderheit: Auf Hersteller-Notebooks ist die Verschlüsselung durch BitLocker oder die Windows-Geräteverschlüsselung oft schon aktiv. Ohne Wiederherstellungsschlüssel endet jede Rettung an dieser Stelle; deshalb klären wir die Schlüsselfrage vor der Freigabe.

Rückzug aus dem Endkundengeschäft

Micron hat im Dezember 2025 angekündigt, das Endkundengeschäft unter der Marke Crucial aufzugeben; ausgeliefert wurde bis Ende Februar 2026. Die Garantie bleibt bestehen. Für die Datenrettung spielt das keine Rolle, sie läuft ohne den Hersteller. Wichtig ist eine andere Folge: Ein Garantiefall ersetzt das Gerät oder erstattet den Kaufpreis — Ihre Daten bekommen Sie damit nicht zurück.

Unterstützte Modelle

Crucial-Baureihen, die wir bearbeiten.

Details zu deinem Datenträger.

Portable SSDs (USB)

Crucial X10, X10 Pro, X9, X9 Pro, X8, X6

NVMe-SSDs (M.2)

Crucial P1, P2, P3, P3 Plus, P5, P5 Plus, P310, P510, T500, T700, T705

SATA-SSDs

Crucial MX500, MX300, MX200, MX100, BX500, BX300, BX100, M550, M500, M4, C400, C300, M225, V4

Micron OEM (Notebooks & PCs)

Micron 2200, 2210, 2300, 2400, 2450, 2550, 3400, 1100, 1300

Beispielhafte Auswahl, keine abschließende Liste. Ob und wie eine Rettung gelingt, hängt am Controller und am Fehlerbild, nicht an der Modellnummer — auch hier nicht genannte Crucial- und Micron-Laufwerke bearbeiten wir.

Erste Hilfe

Bevor Sie etwas tun.

Bringen Sie den Datenträger vorbei oder senden Sie ihn ein. Die Economy-Diagnose ist kostenlos — Sie erfahren, was möglich ist, bevor etwas kostet.

Erste Hilfe bei Datenverlust →

  • Datenträger sofort außer Betrieb nehmen — jede weitere Nutzung kann den Verlust beschleunigen.

  • Keine Rettungsversuche mit Tools aus dem Internet.

  • Gerät oder Datenträger nicht selbst öffnen.

  • Zu einem zuverlässigen Datenretter bringen — Analyse, dann Angebot.

Bitte nicht

Die Fehler, die es teuer machen.

Fast jeder gut gemeinte Reflex vergrößert den Schaden. Deshalb hier nicht nur die Regel, sondern auch der Grund — eine Anweisung ohne Begründung befolgt niemand.

  • Kein Firmware-Update über Storage Executive, wenn sich das Laufwerk schon falsch meldet.

    Das Update schreibt in genau den Bereich, der beschädigt ist. Danach ist oft weniger zu retten als vorher.

  • Nicht im Garantieweg einschicken, bevor die Daten gesichert sind.

    Im Garantiefall wird das Gerät getauscht oder der Kaufpreis erstattet. Das alte Laufwerk mit Ihren Daten bekommen Sie nicht zurück.

  • Eine tragbare SSD nicht aufhebeln.

    Im Inneren steckt keine wechselbare SSD, nur eine Platine. Beim Öffnen werden leicht Bauteile oder Lötstellen beschädigt.

  • Kein „Sanitize", kein Secure Erase und kein Zurücksetzen.

    Diese Funktionen verwerfen den internen Schlüssel. Danach ist der Inhalt technisch noch vorhanden und für immer unlesbar.

  • Nicht formatieren, wenn Windows oder macOS dazu auffordert.

    Die Meldung heißt nur, dass das Dateisystem nicht gelesen werden kann — nicht, dass das Laufwerk leer ist.

Transparent & fair

Unsere Diagnose-Tarife.

Sie bestimmen das Tempo. Hin- und Rückversand sind in jedem Tarif enthalten — ab Standard holen wir bei Ihnen ab. Und immer erhalten Sie einen schriftlichen Kostenvoranschlag, bevor wir mit der Rettung beginnen.

Economy

0 €

kostenlose Diagnose

Diagnose
ca. 5 Werktage
Nach der Freigabe
Reguläre Reihenfolge
Rückmeldung
Per E-Mail

Schriftlicher Kostenvoranschlag · kostenloser Hin- und Rückversand

Empfohlen

Standard

99 €

inkl. MwSt. · je Datenträger

Diagnose
in 2 Werktagen
Nach der Freigabe
Bevorzugt eingeplant
Rückmeldung
E-Mail und Rückruf

Schriftlicher Kostenvoranschlag · kostenlose Abholung und Rückversand

Emergency

249 €

inkl. MwSt. · je Datenträger

Diagnose
am nächsten Werktag
Nach der Freigabe
Wird vorgezogen
Rückmeldung
Fester Ansprechpartner

Schriftlicher Kostenvoranschlag · Express-Abholung und -Rückversand. Eingang bis 12 Uhr: Diagnose noch am selben Werktag.

Die Economy-Diagnose ist kostenlos. Bei Standard und Emergency fällt die Diagnosegebühr auch dann an, wenn Sie den Kostenvoranschlag ablehnen — sie wird nicht mit einer späteren Datenrettung verrechnet. So oder so entscheiden Sie nach dem Angebot frei, ob wir weitermachen.

So läuft es ab

In vier Schritten zu Ihren Daten.

  1. 01

    Einsenden oder vorbeibringen

    Online beauftragen oder ohne Termin in Frankfurt-Sachsenhausen abgeben.

  2. 02

    Diagnose

    Wir prüfen den Datenträger und senden Ihnen einen schriftlichen Kostenvoranschlag.

  3. 03

    Freigabe & Rettung

    Erst nach Ihrer Freigabe beginnen wir mit der Datenrettung.

  4. 04

    Rückgabe der Daten

    Auf Datenträger im Paket oder über einen verschlüsselten Cloud-Download.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Was kostet die Datenrettung?

Wir arbeiten mit transparenten Fixpreisen nach Fehlerbild — je nach Medium ab 99 €, 299 € oder 499 €; bei Totalschaden individuell. Vor jeder Rettung erhalten Sie einen schriftlichen Kostenvoranschlag und entscheiden frei, ob wir weitermachen.

Zahle ich auch, wenn keine Daten gerettet werden?

Die Economy-Diagnose ist kostenlos — lehnen Sie danach ab, entstehen keine Kosten. Bei Standard und Emergency fällt die Diagnosegebühr (99 € bzw. 249 €) auch bei Ablehnung an; sie wird nicht mit einer späteren Rettung verrechnet. Die eigentliche Datenrettung berechnen wir erst nach Ihrer Freigabe.

Wie lange dauert es?

Die Diagnose dauert je nach Tarif ca. 5 Werktage (Economy), 2 Werktage (Standard) oder einen Werktag (Emergency) — bei Emergency mit Eingang bis 12 Uhr noch am selben Werktag. Wie lange die eigentliche Rettung dauert, hängt vom Fehlerbild ab und steht im Kostenvoranschlag.

Sind meine Daten bei Ihnen sicher?

Ja. Wir arbeiten DSGVO-konform, geben nichts an Dritte weiter und lagern nicht aus. Ihre Daten liegen ausschließlich auf unserem verschlüsselten Server und werden nach der Übergabe restlos gelöscht.

Kann ich den Datenträger einsenden?

Ja. Der Hin- und Rückversand ist in allen Diagnose-Tarifen enthalten; bei Standard und Emergency holen wir den Datenträger bei Ihnen ab. Oder Sie kommen ohne Termin in unser Labor in Frankfurt-Sachsenhausen.

Meine Crucial MX500 wird im BIOS nicht mehr angezeigt. Sind die Daten weg?

Meistens nicht. Ein Laufwerk, das gar nicht mehr erscheint, hat in der Regel einen Fehler in Elektronik oder Firmware; der Speicher ist davon unberührt. Weil die MX500 ab Werk verschlüsselt, muss die ursprüngliche Elektronik wieder zum Arbeiten gebracht werden — Auslöten der Speicherchips hilft hier nicht.

Kann ich meine Crucial X10 aufschrauben und die SSD direkt anschließen?

Nein. In der X10 steckt keine M.2-SSD, sondern eine einzige Platine, deren Controller direkt USB spricht. Es gibt nichts umzustecken, und beim Öffnen wird leicht etwas beschädigt. Schicken Sie das Gerät ungeöffnet ein.

Crucial hat sich vom Endkundenmarkt zurückgezogen. Bekomme ich meine Daten trotzdem zurück?

Ja, das hängt nicht vom Hersteller ab. Die Datenrettung läuft ohne Crucial und ohne Micron. Die Garantie bleibt bestehen, sie ersetzt aber nur das Gerät, nicht die Daten.

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Ein weltweiter Zusammenschluss unabhängiger, inhabergeführter Datenrettungsunternehmen. Die Mitglieder tauschen Verfahren aus professioneller Datenrettung, Forensik und Software-Entwicklung aus — bei seltenen Schadensbildern steht damit das Wissen der ganzen Gruppe hinter Ihrem Datenträger.

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Bringen Sie den Datenträger vorbei oder senden Sie ihn ein. Die Economy-Diagnose ist kostenlos.

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